Monday, March 11, 2019

محامون جزائريون يخرجون للشوارع لدعم الاحتجاجات ضد بوتفليقة

تعاني معظم الدول التي شهدت الربيع العربي مشاكل وصعوبات، ففي مصر، يشكو المصريون من أوضاع اقتصادية صعبة وارتفاعات متتالية في أسعار الخدمات الأساسية من المياه والكهرباء وتكلفة وسائل النقل، فضلا عن ارتفاعات كبيرة في أسعار السلع الرئيسية لا تتناسب مع دخل المواطن المصري.
كما يجري الحديث عن إجراء تعديلات دستورية تتيح للرئيس المصري، عبد الفتاح السيسي، البقاء في السلطة، نظريا، حتى عام 2034، فضلا عن توسيع نطاق صلاحياته الحالية.
وفي تونس، تزداد موجة الاحتجاجات المطالبة برفع رواتب العاملين في ظل تردي الأوضاع الاقتصادية وتفكك واضح في حزب نداء تونس، وحديث التونسيين عن عدم تحقيق ثورة الياسمين لأهدافها كاملة. ذلك رغم إقرار طيف واسع من التونسيين بزيادة مساحة الحريات، خاصة حرية التعبير.
ويعاني اليمنيون من حرب أهلية وصراع على السلطة تسبب في مقتل الآلاف، في ظل أوضاع إنسانية شبه كارثية وتحذيرات منظمات أممية من مجاعة لم يعرف العالم مثيل لها منذ عقود.
ويعيش اليمن صراعا على السلطة بين حكومة الرئيس عبد ربه منصور هادي، المعترف به دوليا، والمدعوم من التحالف العربي الذي تقوده السعودية، وجماعة أنصار الله الحوثية، منذ ما يزيد عن أربع سنوات.
ولا تختلف الأوضاع مأساوية في ليبيا، التي تشهد صراعا آخر على السلطة وعدم استقرار مؤسسات الدولة سنناقش معكم هذه المحاور وغيرها في حلقة الاثنين 11 مارس/آذار من برنامج نقطة حوار الساعة 16:06 جرينتش.
خرج مئات المحامين متشحين بأرديتهم السوداء إلى شوارع وسط العاصمة الجزائرية يوم الخميس 7 مارس/آذار لمطالبة الرئيس عبد العزيز بوتفليقة بالتنحي عن منصبه بعد 20 عاما في السلطة.
وقد ردد محامون هتاف "الشعب يريد إسقاط النظام" بينما ردد آخرون هتاف "جمهورية لا ملكية" في التظاهرة التي مثلت مزيدا من الزخم في أكبر احتجاجات منذ انتفاضات ما عرف بالربيع العربي عام 2011.
وقد جاءت هذه التظاهرة بعد يومين من تصريح نائب وزير الدفاع ورئيس أركان الجيش، أحمد قايد صالح، بأن الجيش سيضمن الأمن في البلاد ولن يسمح بعودة الجزائر إلى حقبة سفك الدماء، مع استمرار التظاهرات التي بدأت نهاية الشهر الماضي في العاصمة ومدن أخرى.
وقال صالح، في كلمة بثتها قناة النهار الجزائرية، إن "بعض الأطراف يزعجها بأن تكون الجزائر آمنة ومستقرة، بل يريدون أن يعودوا بها إلى سنوات الألم وسنوات الجمر".
وأضاف أن الشعب الجزائري عاش خلال هذه السنوات "كل أشكال المعاناة ودفع خلالها ثمنا غاليا"، في إشارة إلى ما يطلق عليه "العشرية السوداء" التي شهدت خلالها الجزائر صراعا بدأ في يناير 1992.

Thursday, September 13, 2018

Scientology will «aus dem Untergrund-Dasein raus»

Der oberste Basler Scientologe Patrick Schnidrig erklärt im Video was es mit dem Scientology-Gebäude an der Burgfelderstrasse auf sich hat.
Der oberste Basler Scientologe Patrick Schnidrig erklärt im Video was es mit dem Scientology-Gebäude an der Burgfelderstrasse auf sich hat.
«Man kann immer etwas tun», steht auf einem Plakat am Stand der Scientology auf dem Barfüsserplatz. Und die Basler Scientologen kamen offenbar zum Schluss, dass für sie das gleiche gilt und in Basel eine forcierte Öffentlichkeitsarbeit nötig ist.
Also findet auf dem Barfi die nächsten zwei Tage eine grosse Informationsveranstaltung statt, anlässlich des 40-jährigen Bestehens von Scientology Schweiz. Die Zelte touren durch verschiedene Schweizer Städte, darin präsentieren sich jeweils die Verantwortlichen vor Ort.
In Basel sind an der morgendlichen Medienkonferenz neben Jürg Stettler (Mediensprecher Schweiz), Patrick Schnidrig (Präsident «Scientology Kirche Basel») und Rolf Moll (Öffentlichkeitsbeauftragter Scientology Basel) anwesend. Ausserdem stellt sich das «einfache Mitglied» (Zitat Stettler) Manuela Bermeitinger vor, sie ist für die Nachbarschaftskontakte in den Quartieren zuständig.

500 Scientologen im Raum Basel

Man habe in Umfragen herausgefunden, dass ein grosses Bedürfnis nach Transparenz und Information über die Scientology Kirche bestehe, erklärt Stettler. «Deshalb organisieren wir diese Veranstaltungen und geben eine neue Broschüre heraus.» So veröffentlichte Stettler nach eigenen Angaben erstmals Zahlen zu den Anhängern und festen Mitgliedern über die die Organisation in der Schweiz verfügt. Demnach sollen sich gesamtschweizerisch rund 5000 Menschen als Scientologen bezeichnen, betreut würden diese von über 300 hauptamtlichen Mitgliedern, sagt Stettler.
«Im Raum Basel verfügen wir über etwa 70 hauptamtliche Mitglieder, die sich um 500 Mitglieder kümmern», ergänzt Schnidrig von Scientology Basel die nationalen Zahlen. Aus der Medienmitteilung ist zu entnehmen, dass inbesondere im Raum Basel die Zahl hauptamtlicher Mitglieder in den letzten Monaten erheblich erhöht worden sei.

Scientology Basel auf Expansionskurs

Die forcierte Öffentlichkeitsarbeit geht in Basel also auch mit einem personellen Expansionskurs einher. Zudem ist seit längerem die Rede davon, dass sich die Scientologen in Basel an der Burgfelderstrasse 211 einen «Tempel» bauen wollen. Schnidrig will im Interview (siehe Video) jedoch nichts von dieser Bezeichnung wissen. «Wir bauen das Gebäude an der Burgfelderstrasse zu unserer Niederlassung um. Es wird dort vor allem Büroräume haben, aber auch einen Andachtsraum und Platz für Ausstellungen.»
Eröffnet werden soll der Basler Sitz, der intern auch «Ideal Org» genannt wird, im ersten Halbjahr 2015. «Es geht natürlich auch darum, Präsenz zu markieren», gesteht Schnidrig ein. Hauptanliegen sei es jedoch, einen Ort zu schaffen, an dem sich Interessierte über Scientology informieren können. Der Umbau werde einen «mittleren, einstelligen Millionenbetrag» kosten.
Der neue, offensive Auftritt der Basler Scientologen hat bereits die Politik auf den Plan gerufen. Am Freitag hat die BastA!-Grossrätin Brigitta Gerber eine schriftliche Anfrage (siehe Rückseite dieses Artikels) eingereicht. Gerber stört sich inbesondere daran, dass man der Scientology ausgerechnet während der Art Basel einen derart prominenten Auftritt mitten in der Stadt ermöglicht.
Auch bei sich selbst orten die Scientologen Handlungsbedarf. Das Ergebnis ist eine forcierte Öffentlichkeitsarbeit. (Bild: Livio Marc Stoeckli)